Gemeinsames Europa - Gemeinsames Andenken

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Projekt Michendorf

Der Verein organisiert zur Zeit die Sammelaktion von Geldmitteln für die Notfallmaßnahmen auf dem sowjetischen Garnisonfriedhof, der ein wesentlicher Bestandteil der sowjetischen Gedenkstätte ist, die in den Jahren 1946-1947 an der Ausfahrt aus Potsdam in die Michendorfer Chaussee, 3.5 km vom Zentrum der Stadt (nachstehend „Michendorfer Gedenkstätte“ genannt) angelegt wurde.

Auf dem Territorium der Michendorfer Gedenkstätte mit der Gesamtfläche von 5,5 ha befinden sich 5227 Einzelgräber (Begräbnisfelder), davon sind fast die Hälfte der Gräber von Rotarmisten, die im Jahre 1945 auf dem Schlachtfeld ums Leben gekommen sind.
Die Stadtbehörden üben die regelmäßige Pflege dieser Gräber dank zweckgebundenen Subventionen aus Bundesmitteln aus. Nach dem Krieg fing man an, Militär- und Zivilpersonen, die auf dem Gebiet der DDR infolge von Krankheiten, Unfällen und anderer Ursachen ums Leben gekommen waren, auf einem einzelnen Garnisonfriedhof der Michendorfer Gedenkstätte auf Grund des SMAD-Befehls Nr. 117 vom 15.04.1946 zu begraben. Tausende Gräber des Garnisonfriedhofs (24 Begräbnisfelder) werden nicht gepflegt und befinden sich deshalb in einem Notzustand (Photomaterialien werden beigefügt).

Weitere Informationen: Gegavk.de


Das Abkommen über Kriegsgräberfürsorge vom 16 Dezember 1992 bezüglich des Status der Garnisonfriedhöfe auf dem Gebiet Deutschlands wird vom russischen und deutschen Staat in verschiedenenr Weise interpretiert. Die deutschen Beamten und Politiker beziehen sich auf Vorschriften ihrer inneren Gesetzgebung und erkennen ihre Verantwortung für den Zustand der Gräber, die auf Garnisonfriedhöfen ab dem 31. März 1952 entstanden, nicht an.
Unter Beachtung des oben Dargelegten hat unser Verein die sachlichen Beratungen mit der zuständigen Fachabteilung der Stadtverwaltung in Potsdam begonnen. Im Ergebnis dieser Beratungen wurden schon die prinzipiellen Vereinbarungen über die Durchführung der Notarbeiten auf dem Garnisonfriedhof der Michendorfer Gedenkstätte auf Kosten der durch den Verein gesammelten Mittel getroffen.



Der Verein GEGA VK hat ein Konzept für die Restaurierung und Erhaltung
sowjetischer Friedhöfe in ganz Europa erstellt.
Zum Beispiel:

1) Projekt Baya - die Ungarische Republik: GEGAVK.DE
2) Projekt Wroclaw - die Polnische Republik: GEGAVK.DE
3) Projekt Poznan - die Polnische Republik: GEGAVK.DE
4) Projekt Priekule - die Litauische Republik: GEGAVK.DE
5) Projekt Kaunas - die Lettische Republik: GEGAVK.DE
6) Projekt Pultusk - die Polnische Republik: GEGAVK.DE


Forschungsarbeiten

Der Verein beabsichtigt eine Forschungsarbeit unter der Leitung der gemeinsamen Russisch-Deutschen Kommission von Historikern anzufangen.
Co-Präsidenten sind:
Akademiemitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften,
Dr. Alexander Tschubarjan - Direktor der allgemeinen Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, und Professor,
Dr. Horst Möller – Direktor des Instituts für jüngere deutsche Geschichte.

In erster Linie handelt es sich um die Notwendigkeit, Hunderttausende Namen sowjetischen Staatsbürger, die in Massengräbern auf dem Gebiet Nachkriegsdeutschlands beerdigt wurden,
aufzuklären. Dies kann durch Bearbeitung von früher nicht zugänglichen Informationen über die Nachkriegstätigkeit der sowjetischen Kommandanturen, die sich in den Aufbewahrungsorten des zentralen Archivs der Sowjetarmee der Stadt Podolsk im Moskauer Gebiet befinden, erreicht werden.

Hauptpartner des Vereins in diesem Forschungsprojekt kann das Russisch-deutsche Museum
„Berlin-Karlhorst“ sein, in dessen Gebäude das Protokoll über bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in der Nacht von 8. auf 9. Mai unterzeichnet wurde.

Seiner Zeit hat die Untersuchungskommission des Bundestages für die „Überwindung der Diktatur der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands im Rahmen der Vereinigung Deutschlands“ durchzuführen die deutschen und russischen Wissenschaftler des Museums „Berlin-Karlhorst“ zur Durchführung der gemeinsamen Arbeit aus Zusammenfassung aller Informationen über sowjetische Kriegsgräber und Denkmäler auf dem Gebiet Deutschlands sowie Empfehlungen bezüglich deren Erhaltung vorzubereiten.

Unser Verein hofft darauf, dass er eine bedeutende Unterstützung bei Verwirklichung dieser Mission leisten kann, darunter mittels Mitteilung neuer Informationen über die namenlosen Massengräber.

Mehr Informationen : GEGAVK


Als Ergebnis der Sitzung der Russisch-deutschen Kommission der Historiker in
Dresden am 8-9. Juli 2010,  wurde  dieses Projekt vorbereitet, mit deren Realisierung man schon begonnen hat.

Mehr Informationen: GEGAVK



Unterwasserarchäologie

Der Verein beabsichtigt, aktiv an der Schaffung und Entwicklung der deutschen Institutionen für Unterwasserarchäologen teilzunehmen, die zusammen mit zur Gründung und Entwicklung der deutschen Ämter für Unterwasserarchäologen beizutragen, die zusammen mit russischen und ukrainischen Forschern an Expeditionen im Becken des schwarzen Meeres zwecks Entdeckung und Untersuchung der Orte der Versenkung einer Vielzahl Kampfschiffe und Verkehrsmittel, die während der Weltkriege des XX.Jahrhunderts versenkt wurden, teilnehmen könnten.

Der Initiator und Hauptgarant der erfolgsreichen Durchführung der Expeditionen am Schwarzen Meer ist einer der Gründer des Vereins Dr. Sergej Woronow, Direktor des Departements für Unterwassererbe des Instituts für Unterwasserarchäologe der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften.

Unter seiner Leitung wurden während der letzten Jahre einige erfolgreiche Unterwasserexpeditionen am Schwarzen Meer durchgeführt, im Laufe von welchen Reste Dutzender während des zweiten Weltkrieges zerstörten See- und Luftschiffe entdeckt und erforscht wurden, und zwar solche allgemein bekannte wie das Motorschiff „Lenin“, die Transporter „Totila“, „Salzburg“ u.v.a. Es ist vollkommen klar, das die Kenntnisse der Europäer über das tragische Erbe des zweiten Weltkrieges durch die Einbeziehung der maßgebenden russischen und deutschen Institutionen in die Arbeit der ukrainischen Unterwasserarchäologen bedeutend ergänzt werden, dadurch kann auch die internationale wissenschaftlich-historische Zusammenarbeit in einem vielseitigen Format vertieft werden.

Mehr Informationen: gegavk




Veteranenbewegung

Der Verein beteiligt sich an der Bildung eines aktiven bürgerlichen Engagements der Veteranenbewegung bezüglich der würdigen Pflege der Kriegsgräber in der ganzen Welt.
Zu diesem Zweck führt unser Verein einen aktiven Dialog mit der
Führung der Weltföderation der Kriegesveteranen (Sitz in Paris).
Der Präsident der Föderation ist Herr Hamid Ibrahim (Malaysia),
einer der Vizepräsidenten ist der Vorsitzende der ständigen Kommission für europäische Angelegenheit Herr Dan Viggo Bergtun (Norwegen).

Durch Einfluss des Vereins wurden während der 26. Vollversammlung der Weltföderation der Kriegesveteranen spezielle Resolutionen angenommen.
In der Resolution Nr. 28 wird z.B. allen Mitgliedern der Föderation empfohlen, „sich davon zu überzeugen, dass die Staaten alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherstellung der würdigen Pflege sowohl von inländischen als auch von ausländischen Kriegsgräbern treffen“.
Gleichzeitig wird in der Resolution Nr. 33 der Weltgemeinschaft empfohlen, „historische, Gedenkwürdige und wissenschaftliche Forschungsarbeiten fortzusetzen, damit alle erforderlichen Informationen über die in Massengraben beerdigten Soldaten des zweiten Weltkrieges gefunden werden können“.
Ausserdem bereitet sich unser Verein zusammen mit russischen, ukrainischen und sonstigen postsowjetischen Veteranenvereinigungen zur akiven Teilnahme an der traditionellen Konferenz der Weltföderation, die der Verbesserung internationaler und nationaler Gesetzgebungen bezüglich der Rechte der Veteranen und Kriegsopfer gewidmet ist, vor.

Diese Konferenz wird in Paris im November 2010 im Rahmen der Ehrung des
60. Jubiläums der Gründung der Föderation durchgeführt.
Auf der Konferenz in Paris beabsichtigen wir, die Normen des internationalen geisteswissenschaftlichen Gesetzes bezüglich der Kriegsgräber zu aktualisieren, das die Vorschriften der Genfer Konvention des
Jahres 1949 und die zusätzlichen Protokolle der 70er Jahre enthält.

Mehr Infomationen: GEGAVK



Witaliy Kazakevych befand sich als Delegierter der 7. Internationalen Konferenz,
für die Gesetzgebung über die Veteranen und die Opfer der Kriege, die durch weltweite Föderation der Kriegsveteranen unter Mitwirkung von den Vertretern der 68 Staaten, in der Periode vom
23.- 27 November 2010 in Paris stattgefunden hat.

Im Verlauf der Plenarsitzung der Konferenz, hat Herr Kazakevych auf dringende Verbesserung der Normen des internationalen Geistesrechts hingewiesen, die mit der ehrenhaften Beziehungen zu den Militärbegräbnissen verbunden sind.

Mehr Informationen: GEGAVK